Ein Ausflug in die Welt des Fertigfutters

Erlauben Sie uns einen gemeinsamen Ausflug in die Welt des Fertigfutters. Unsere Erkenntnisse basieren nicht auf wissenschaftlichen Forschungen sondern auf langjährige Erfahrung in diesem Bereich.

Wir haben und werden auch nie unsere Produkte mit anderen Produkten vergleichen. Welches Produkt, welche Marke besser oder schlechter ist, beurteilen bei uns die Kunden. Daher sind jegliche Produktbeschreibungen frei erfunden.

Selbstverständlich ist die garantierte Analyse wichtig. Bedenken Sie aber bei der garantieren Analyse dass (und dies nur als ein Beispiel) der oft beachtete Proteinanteil, sowohl von tierischem als auch von pflanzlichen Protein stammen kann.

Viel wichtiger sind für uns die Inhaltsstoffe / Zusammensetzung des Futters. Dazu möchten wir ein fiktives Beispiel eines Futters bringen und dieses genau analysieren:

Garantierte Analyse:
Rohprotein: 27 %
Rohfett: 14 %
Rohfaser: 3 %
Rohasche: 8 %
Kalzium: 1,1 %

Inhaltsstoffe / Zusammensetzung:
(1.) Huhn (mind. 15 %), (2.) Weizen, (3.) Mais, (4.) Lamm & tierische Nebenprodukte, (5.) Gerste, (6.) Zuckerrübenschnetzel , (7.) Trockenvollei (.8) tierisches Fett (9.) Salz, (10.) Bierhefe

In dieser Zusammensetzung wäre dies ein Produkt welches im Handel nicht wesentlich unter € 45,-- pro 15 kg Sack angeboten würde, es gilt somit als Premiumfutter.


Was bedeutet das für Ihren Hund?

(1.) Huhn (mind. 15 %):

Dies könnte so verstanden werden das in einem 15 kg Sack Hundefutter 2,25 kg (oder 15 %) Hühnerfleisch drinnen steckt. Kann sein, muss aber nicht. Diese 2,25 kg (oder 15 %) Hühnerfleisch werden getrocknet. Dabei verliert das Fleisch ca. 50 % an Volumen. Es kann daher ohne weiteres sein das in diesem Futter nicht 2,25 kg Hühnerfleisch sondern nur 1,13 kg Hühnerfleischmehl stecken. Sprich in den Sack kommen tatsächlich nur 1,13 kg auf 15 kg gerechnet. Dies wären dann 7,5 %.

Diese Inhaltsangabe bedeutet auch nicht dass ausschließlich Hühnerfleisch drinnen steckt. Der Rest vom Huhn dürfte da auch mit rein.

Wir haben jetzt einen 15 kg Sack mit ca. 1,13 kg Fleisch gefüllt, da bleiben noch 14 kg zu füllen! Oder, wir haben jetzt diese Sack mit 7,5 % Volumen gefüllt, 92,5 % sind noch zu füllen!

(2.) Weizen:

Dadurch das Huhn (mind. 15 %) deklariert wurde (und nicht Hühnerfleischmehl) hat der Produzent jetzt die Möglichkeit max. 14,8 % Weizen rein zu schütten. Denn das an 2. Stelle genannte Produkt darf auch nur am 2. häufigsten vorkommen. Diese 14,8 % Weizen wären dann 2,22 kg.

Jetzt haben wir ca. 1,13 kg Fleisch
ca. 2,22 kg Weizen, da bleiben noch 11,65 kg zu füllen

(3.) Mais:

Auf Grund der bekannten Vorschriften darf der Maisanteil 14,7 % nicht überschreiten. Das wären jetzt 2,21 kg.

Jetzt haben wir ca. 1,13 kg Fleisch
ca. 2,22 kg Weizen
ca. 2,21 kg Mais, da bleiben noch 9,44 kg zu füllen

(4.) Lamm & tierische Nebenprodukte:

Hier könnte der Produzent ca. 14,6 % Lammfleisch zufügen. Wird er aber nicht. Sonst hätte er von Anfang an Hühnerfleisch und Lammfleisch an die vorderen Stellen gereiht. Durch die Beschreibung: Lammfleisch & tierische Nebenprodukte hat er folgende Möglichkeit. Er muss 14,6 % erreichen damit er auf den 4. Platz kommt. Er darf so viel (oder so wenig) Lammfleisch wie er möchte mit so wenig (oder viel) tierischen Nebenprodukten vermischen und erst nach dieser Mischung den Gesamtanteil am Futter berechnen. Die tierischen Nebenprodukte müssen nicht vom Lamm sein, es darf jede Art von Schlachtabfällen genommen werden, auch vom Schwein z. B. Als tierische Nebenprodukte gelten u.a. Hörner, Hufe, Darm und dessen Inhalt etc. Diese 14,6 % bedeuten weitere 2,19 kg:

Und diese Liste lässt sich gem. der o.a. Inhaltsstoffe fortsetzten. Selbstverständlich ist es eine sehr vereinfachte Berechnung ABER eines sehen wir sofort:

ca. 2,22 kg Weizen
ca. 2,21 kg Mais
ca. 2,19 kg Fleisch & tierische Nebenprodukte
ca. 2,18 kg Gerste
ca. 2,17 kg Zuckerrübenschnetzel
ca. 2,16 kg Trockenvollei (würde auch Eierschalen zulassen)
ca. 1,35 kg Fleisch
----------------------------------------------------------------------------
= ca. 15 kg und der Sack ist voll
======================

Fleisch ist nicht mehr an erster sondern an 7. Stelle!

Wenn Sie ihrem Hund jetzt pro Tag 500 g füttern bekommt er folgendes:

370 g Weizen, Mais, Gerste etc.
73 g Schlachtabfälle
45 g Fleisch
-----------------------------------------
488 g Futterration pro Tag
====================

Und wir sprechen hier von einem Futter welches im Handel als Premiummarke gelten würde.

Hier noch ein Beispiel zu einer anderen fiktiven Marke:

(1) Getreide und pflanzliche Nebenerzeugnisse, (2) Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, (3) Fisch und Fischnebenerzeugnisse, (4) pflanzliche Eiweißextrakte, (5) Zuckerrübenschnetzel,

Wenn Sie Ihrem Hund jetzt pro Tag 500 g füttern bekommt er folgendes:

220 g Hufe, Hörner, Darm und dessen Inhalt
230 g Getreide, Holz, Stroh, Nussschalen
34 g Fischgräten, Fischköpfe
10 g Fleisch
5 g Fisch
---------------------------------------------------------
499 g Futterration pro Tag
===================

Nehmen Sie sich ruhig die Zeit und analysieren Sie Ihre Marke. Sie könnten die eine oder andere Überraschung erleben.

Was also tun?

Kritisch auswählen und Geld sparen. Hochwertige Futtersorten, sorgsam ausgewählt sparen Ihnen tagtäglich Geld. Je mehr Getreide und Füllstoffe im Futter sind desto höher ist die Futtermenge pro Tag!

Je mehr Getreide und Füllstoffe im Futter sind, desto niedriger ist die Versorgung von lebenswichtigem tierischen Protein!

Doch zurück zur Katze. Der Verbrauch und der Bedarf an tierischem Protein ist noch höher als beim Hund. Der Organismus ist seit Jahrtausenden auf eine ausgewogene Zufuhr an tierischem Protein eingestellt. Hier wieder ein fiktives Beispiel:

Getreide und tierische Nebenerzeugnisse, Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (mind. 3% Huhn, 3% Ente, 3% Truthahn), pflanzliche Nebenerzeugnisse etc.

Sie können sich selbst ausrechnen wie viel an Fleisch die Katze erhält.

Das wichtige am Fleischanteil im Fertigfutter ist dass der Dickdarm von Hunden wie Katzen auf die Verdauung von tierischem Protein ausgelegt ist. Wird die Darmflora und deren Bakterien mit tierischen Protein unterversorgt können sich Probleme einstellen.

Und dabei sind wir noch gar nicht auf die Welt der synthetischen Vitamine und Haltbarmacher eingegangen.

Wir möchten hier nur einige Beispiele bringen:

Was ist Menadion: das künstliche Vitamin K3: wird im Organismus anders aufgenommen, gespeichert und ausgeschieden und wird in der Literatur unterschiedlich als "potenziell giftig, teilweise giftig, in hohen Dosen giftig und einfach nur giftig" eingestuft bzw. bezeichnet. Für den menschlichen Verzehr weil krebserregend verboten.

Was ist BHA: Ein Haltbarmacher: auch E 320 oder Butylhydroxyanisol genannt, wird synthetisch hergestellt und kann folgende Auswirkungen haben: allergische Reaktionen, Erhöhung der Lipid- und Cholesteringehalte im Blut, kann die Entstehung von Verdauungsenzymen in der Leber fördern, dadurch wird der Abbau anderer Körpersubstanzen erhöht

Was ist BHT: Ein Haltbarmacher, auch E 321 genannt. Dieser Haltbarmacher kann folgende Auswirkungen haben: allergische Reaktionen, Veränderungen im Immunsystem, der Schilddrüse und der Leber.

Diese Liste ließe sich sehr lange weiter führen.

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